Häufige Fehler bei der Badrenovierung kennen und vermeiden

Sie möchten Ihr Bad renovieren oder Teile erneuern? Das setzt eine sorgfältige Planung und Detailkenntnisse über die Badrenovierung voraus, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Tatsächlich gibt es zahlreiche Fallstricke, die Sie kennen sollten. Welche Fehlerquellen es gibt – wir haben die häufigsten Fehler bei der Badrenovierung für Sie zusammengefasst.

Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Badrenovierung, diese Fehler sollten Sie vermeiden

1. Ungenaue Planung

Eine sorgfältige Planung ist die wichtigste Voraussetzung für eine gelungene Badrenovierung. Deshalb sollten Sie keine groben Schätzungen vornehmen, sondern aus Gründen der Planungssicherheit eine millimetergenaue Skizze anfertigen. Dazu gehört auch, dass Sie die Wasser- und Stromanschlüsse sorgfältig einzeichnen und die geplanten sanitären Anlagen auf ihre Nutzbarkeit prüfen. Auf ältere Grundrisse sollten Sie sich dabei nicht verlassen, die oftmals ungenau sind. Bedenken Sie, dass falsche Maßangaben dazu führen können, dass bestellte Ware nicht passt oder sich die Türe nicht mehr weit genug öffnen lässt. Sehr viel zuverlässiger ist ein professionelles Aufmaß, bei dem auch der Verlauf von Leitungen und Stromanschlüssen berücksichtigt wird.

2. Den Aufwand unterschätzen

Ebenfalls ein sehr häufiger Fehler bei der Badrenovierung ist, dass der Aufwand – zeitlich, finanziell und arbeitstechnisch – unterschätzt wird. Eine Badrenovierung braucht, je nach Umfang der geplanten Sanierungsmaßnahmen, Zeit und kostet Geld. Als Richtwert für die Kosten können Sie bei einer Badsanierung rund 20.000 Euro veranschlagen, wobei der zeitliche Rahmen maximal eine Woche beträgt. Wer die Badrenovierung selbst in Angriff nimmt, sollte einen wesentlich längeren Zeitraum veranschlagen. Zeitfresser sind außerdem lange Lieferzeiten von für das Bad benötigten Produkten, sodass Sie sich rechtzeitig um die benötigten Materialien kümmern sollten. Das gilt auch für wichtige Vorkehrungen, zum Beispiel einen Container für Bauschutt, Staubschutzwände und -kleidung sowie eine Waschgelegenheit für die Dauer der Renovierungsarbeiten.

3. Keine ausreichende Berücksichtigung des Nutzungsverhaltens

Wichtig ist außerdem das Nutzungsverhalten der im Haushalt wohnenden Personen zu berücksichtigen, die das Bad nutzen. Kinder haben andere Ansprüche als Erwachsene. Das bezieht sich beispielsweise auf die Höhe des Waschtischs und der Toilette, auf die Armaturen und die Handtuchhalter. Alle funktionalen Elemente sollten für alle Personen erreichbar sein.

4. Design steht vor Funktionalität

Zuallererst wird bei einer Badrenovierung an die Ästhetik gedacht. Und so ist es die ästhetische Gestaltung, die im Vordergrund steht und in die viel Zeit investiert wird. Mindestens ebenso wichtig ist die Funktionalität eines Badezimmers, die zu Ihren Bedürfnissen und Anforderungen passen sollte. Das gilt für die Anzahl der Waschtische ebenso wie für die Frage, ob Sie sich für eine Badewanne, Dusche oder für beides entscheiden. Um Ihr persönliches Vorhaben realisieren zu können, müssen auch die notwendigen Leitungen und Anschlüsse vorhanden sein.

5. Vernachlässigung der Lichtquellen

Damit das neu renovierte Badezimmer bei Tag und bei Dunkelheit richtig zur Geltung kommt, braucht es entsprechende Lichtquellen. Für unterschiedliche Aktivitäten brauchen Sie ausreichend Licht, zum Beispiel für die Körperpflege und Körperhygiene sowie für gestalterische Tätigkeiten wie Schminken, Rasieren und Frisieren. Deshalb sollten Sie bei der Planung unterschiedliche Lichtquellen berücksichtigen. Beispiele sind indirektes, direktes und dimmbares Licht. Denken Sie auch an die Schutzklasse der Beleuchtung, die vor eindringendem Wasser schützt.

6. Keine langfristige Planung

Das Badezimmer gehört zu den Räumen in einem Haus oder einer Wohnung, die viele Jahre alt werden können. Deshalb sollten Sie im Zusammenhang mit einer Badrenovierung bereits an morgen denken. Insoweit kann es sinnvoll sein, sich bereits jetzt für ein barrierefreies Badezimmer zu entscheiden, zumal die barrierefreie Badsanierung von der Förderbank des Bundes, der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziell gefördert wird. Ohnehin liegen barrierefreie Duschen im Trend, bei denen ein ebenerdiger Zugang zur Dusche gesichert ist.

7. Auf den richtigen Wasserdruck achten

Ganz wichtig ist, dass Sie den Wasserdruck kennen beziehungsweise prüfen. Möchten Sie beispielsweise eine Regendusche oder eine Wellnessdusche mit zahlreichen Massagedüsen in Ihr renoviertes Badezimmer einbauen, muss der Wasserdruck dafür geeignet sein. Es ist enttäuschend, wenn aufgrund eines zu niedrigen Wasserdrucks anstelle des gewünschten sanften Regens lediglich ein Rinnsal aus der Regendusche tröpfelt.

8. Badrenovierung: Kosten als wichtigster Teil der Planung

Behalten Sie bei der Badrenovierung die Kosten im Auge. Insoweit ist eine sorgfältige Planung unabdingbar. Listen Sie vorab auf, was Sie wie verändern möchten und holen Sie mehrere Kostenvoranschläge ein. Informieren Sie sich über die Materialien und prüfen Sie gegebenenfalls Alternativen. Auf diese Weise vermeiden Sie unliebsame Überraschungen, wenn sich beispielsweise herausstellt, dass Anschlüsse versetzt werden oder alte Leitungen gegen neue ausgetauscht werden müssen. Schimmelbildung gehört ebenfalls dazu, denn Schimmelstellen müssen getrocknet, entfernt und vorbeugend behandelt werden. Bei Schimmelbildung im Bad ist es wichtig, die Lüftung zu prüfen und gegebenenfalls neue Möglichkeiten der Belüftung zu schaffen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Badrenovierung ausreichend Raum für mögliche Fehler bietet. Deshalb ist es sinnvoll, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Im Idealfall beauftragen Sie Fachleute, die die Badrenovierung schnell und zuverlässig durchführen. Dadurch sparen Sie Nerven und Zeit, die Sie an anderer Stelle sinnvoll einsetzen können. Wir informieren und beraten Sie umfassend – kostenlos und unverbindlich. Kontaktieren Sie uns – jetzt!