5 häufige Fehler bei der Haussanierung

Eine Haussanierung ist eine schöne Option, um ältere Immobilien wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Man kann dadurch unter anderem die Haustechnik, die Energieeffizienz, die Haltbarkeit oder den Wohnkomfort eines Hauses spürbar verbessern. So werden alte Immobilien zukunftsfähig. Bei der Haussanierung gibt es ein paar Fehler, die Hausbesitzern immer wieder Probleme bereiten. Wir zeigen Ihnen, wie sie die häufigsten Fehlerquellen vermeiden.

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Fehler #1: Unzureichende Planung im Vorfeld

Von kleinen Renovierungen und Umbauten ist man oft gewohnt, dass sie auch ohne intensive Planung gut über die Bühne gehen. Vieles ist sogar relativ kurzfristig ohne Probleme machbar. Eine Haussanierung hingegen ist ein Großprojekt, das Sie nicht unterschätzen sollten. Damit alles reibungslos funktioniert, muss zunächst ein solider Plan bestehen. Dazu gehört von Ihrer Seite aus vor allem, dass Sie genau wissen, was Sie sich wünschen. Teil einer Sanierung kann nämlich auch sein, dass Sie den Grundriss verändern lassen, z. B. indem viele geschlossene Räume im Erdgeschoss zu einem großen, offenen Wohnraum werden. Solche Veränderungen haben eine große Wirkung und Sie sollten sich sicher sein, dass der neue Grundriss gut zu Ihrer Lebensweise passt. Tipp: Beziehen Sie frühzeitig einen fachkundigen Berater mit in die Planung ein.

Fehler #2: Fehlende oder unvollständige energetische Sanierung

Ältere Bauten schneiden im Bezug auf die Energieeffizienz häufig schlecht ab. Vor allem durch Heizen und veraltete Haustechnik wird unnötig viel Energie verschwendet. Die energetische Sanierung ist daher ein wichtiges Kernthema bei der Haussanierung. Für hochwertige Ergebnisse muss jedoch das Konzept hinter der energetischen Sanierung solide sein. Das bedeutet, dass es individuell auf die vorhandene Bausubstanz abgestimmt sein sollte. Bei vielen Häusern mit Baujahr ab ca. 1985 kann z. B. schon eine teilweise Sanierung erfolgreich sein – nämlich wenn das Baumaterial aus energetischer Sicht bereits relativ modern ist. Bei älterer Bausubstanz hingegen erreichen Sie mit einer teilweisen Sanierung oft keine sinnvollen Ergebnisse.

Fehler #3: Förderangebote nicht nutzen

Wussten Sie, dass es für viele Sanierungsmaßnahmen staatliche Förderungen gibt? Vor allem im Bereich der energetischen Sanierung können Sie z. B. von der KfW Zuschüsse erhalten. Je nach Kosten und Art der Sanierung können Sie sich aktuell bis zu 75.000 Euro für Ihr Vorhaben sichern. Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten werden teils übernommen.

Fehler #4: Sparen an der Dienstleistung

Niemand bezahlt gerne zu viel – und da klingt es verlockend, wenn man einen Dienstleister findet, der günstiger arbeiten will als die Konkurrenz. Diese vermeintliche Ersparnis kann sich jedoch im Nachhinein rächen, z. B. in Form minderer Qualität. Tipp: Fragen Sie nach Referenzen. So können Sie sich in vielen Fällen selbst einen Eindruck von der Qualität des Anbieters machen.

Fehler #5: Sparen am Material

Hochwertiges Dämmmaterial, neue Heizung, neue Fenster – schnell können die Kosten in Summe höher ausfallen, als viele Hausbesitzer erwarten. Der Gedanke, dass man durch billigeres Material oder gar durch Weglassen bestimmter Elemente sparen kann, liegt da vielleicht nahe. Aber Vorsicht: Minderwertiges Material oder solches, das für die angedachte Wirkung nicht ausreicht, führt zu einem abweichenden Ergebnis. Besprechen Sie das Thema mit Ihrem Sanierungsexperten, bevor Sie eine folgenschwere Entscheidung treffen.